Praxis
 Dr. med. O. Hußmann

Kinder- und Jugendarzt / Neuropädiatrie

Liebevolle und hochqualifizierte Versorgung für Ihr Kind!

Praxis Dr. Hußmann

Schön, dass Sie uns gefunden haben. Hier haben Sie Gelegenheit, meine Praxis näher kennen zu lernen

Die hier bereitgestellten Informationen und Tipps sollen Ihnen helfen, den Sprechstundenablauf für Sie so zufriedenstellend wie möglich zu gestalten.

Die Praxis wird auf Grundlage einer Bestell- bzw. Terminpraxis geführt. Das bedeutet, dass für alle Arztkontakte – außer in Notfällen – eine Terminabsprache erforderlich ist. So stellen wir sicher, dass Sie und Ihr Kind keine längeren Wartezeiten haben.

Ihr Dr. med. Olaf Hußmann.

Kinderärztlicher Notdienst

Tel: 116 117

(immer kostenlos: mobil und vom Festnetz aus – ohne Vorwahl)


Suche nach einer Praxis in Bereitschaft:

www.116117.de


Notarzt (lebensbedrohliche Fälle):

Tel: 112

Unser Leistungspektrum

Vorsorge­untersuchungen


Schutzimpfungen


Seh- und Hörtest

Abklärung akuter und chronischer Erkrankungen


Neuropädiatrie


Labor / EKG / EEG

Was unsere Patienten sagen

Unsere Praxis

Thomästraße 24-26
59494 Soest

Rufen Sie uns an

+49 (0) 2921 1 61 74

 

Öffnungszeiten

Montag 08:00 – 12:30,
14:30 – 17:30
Dienstag 08:00 – 12:30,
14:30 – 17:30
Mittwoch 08:00 – 12:30,
geschlossen
Donnerstag 08:00 – 12:30,
14:30 – 17:30
Freitag 08:00 – 12:30,
14:30 – 17:30
Samstag,
Sonntag
geschlossen

Praxiswegweiser

Kurztermine

Für Akuterkrankungen, Kontrolluntersuchungen oder kleine Eingriffe vergeben wir an dem Tag an dem sie kommen möchten ab 08.00 Uhr Termine.

Langzeittermine

Für länger dauernde Gespräche, große Untersuchungen, Impfungen, Labor-, Vorsorgeuntersuchungen, EEG oder EKG werden längerfristige Termine vergeben. Bitte sagen sie einen nicht einhaltbaren Termin rechtzeitig ab.

Wartezeiten

Bitte haben Sie Verständnis und Nachsicht wenn Sie trotz Terminvereinbarung, z.B. in Grippezeiten oder bei unvorhersehbaren, dringenden Fällen, warten müssen. Die Arbeit von Kinderärzten ist nicht genau planbar. Bitte bedenken Sie auch, dass andere Eltern mit Geduld warten, wenn eventuell Ihr Kind wegen einer schweren Erkrankung sofort behandelt werden muss.

Praxishygiene

Kinder mit Hautausschlägen oder dem Verdacht einer ansteckenden Erkrankung müssen getrennt von den anderen Kindern im Infektionszimmer warten. Bitte informieren Sie uns an der Anmeldung, wenn bei Ihrem Kind ein entsprechender Verdacht vorliegt.

Kinder ab dem Laufalter dürfen mit ihren Schuhen nicht auf der Untersuchungsliege stehen oder umherlaufen.

Wiederholungs­rezepte

Wiederholungsrezepte können nach telefonischer Vorbestellung abgeholt werden. Wenn Sie frankierte oder adressierte Briefumschläge bei uns hinterlegen, senden wir Ihnen diese auch zu.

Versicherungs­karte

Bitte bringen Sie immer die Versicherungskarte (“Chipkarte”) Ihres Kindes, den Impfpass und das Vorsorgeheft mit.

Bei Kindern im Windelalter denken Sie bitte an eine Babyflasche und an ein kleines Pflegeset mit Ersatzwindeln und eine dem Kind vertraute Unterlage (z.B. Badetuch, Babydecke). Die ist gleichzeitig ein wichtiger Beitrag zur Praxishygiene und zum Umweltschutz.

Kinderärztlicher Notdienst

Ein Kinderarzt ist zu folgenden Zeiten erreichbar:

Mittwoch und Freitag 17.00-19.00 Uhr, Samstag, Sonntag und an den Feiertagen 9.00-12.00 und 17.00-19.00 Uhr in der Kinderärztlichen Notfallpraxis am Riga-Ring 20 in Soest (Johannitergebäude). Eine vorherige Terminabsprache ist ab 08.45 bzw. 16.45 Uhr unter der Telefonnummer 02921 – 3444548 möglich.

Zu allen übrigen Zeiten erfahrenen Sie die Telefonnummer des diensthabenden Kinderarztes unter der Rufnummer 116117.

Praxis Dr. med. O. Hußmann

+49 (0) 29 21 1 61 74

Thomästr. 24-26, 59494 Soest

Vorsorge­untersuchungen

Untersuchung

Zeitpunkt

U1

direkt nach der Entbindung

U2

3. bis 10. Lebenstag

U3

1. Monat (4. bis 5. Lebenswoche)

U4

3 Monate (3. bis 4. Lebensmonat)

U5

6 Monate (6. bis 7. Monat)

U6

1 Jahr (12 Monate/10. bis 12. Monat)

U7

2 Jahre (21. bis 24. Monat)

U7a

3 Jahre (34. bis 36. Monat)

U8

4 Jahre (46. bis 48. Monat)

U9

5 1/4 Jahre (60. bis 64. Monat)

U10

7 bis 8 Jahre

U11

9 bis 10 Jahre

J1

13 Jahre (12 bis 14 Jahre)

J2

16 Jahre bis 17 Jahre

X

Seh- und Hörtest

Binokulares Videorefraktometer:

Beide Augen werden gleichzeitig sekundenschnell unter realen Seh-bedingungen gemessen. Das Gerät ermittelt aus nur einem Meter Messab-stand, ob beim Patienten Fehlsichtigkeiten oder Sehschwächen vorliegen (Kurz- / Weitsichtigkeit, Sehstärkenunterschiede, Hornhautverkrümmungen, Phorie, Schielwinkel, Pupillendistanz und -durchmesser).

Objektiv und ohne Mitarbeit oder Medikamente können Säuglinge ab einem Alter von 2 Monaten, Kindergarten- und Vorschulkinder, nicht-kooperative Patienten oder Patienten mit Sprachbarriere in wenigen Sekunden untersucht werden.

Das Funktionsprinzip basiert auf der Photo-Retinoskopie. Dabei projiziert das Gerät Infrarotlicht durch die Pupille des Patienten auf die Netzhaut. Das von der Netzhaut reflektierte Licht erzeugt in Abhängigkeit vom Auge des Patienten ein unterschiedliches sichelförmiges helles Muster innerhalb der Pupille. Dieses Muster wird von dem Gerät gemessen und analysiert.

X

Abklärung akuter und chronischer Erkrankungen

X

Neuropädiatrie

  • Abklärung von Entwicklungsstörungen
    • Klinisch neurologische und entwicklungsneurologische Untersuchung.
    • Beurteilung der motorischen, sprachlichen, kognitiven, emotionalen und sozialen Entwicklung mittels standardisierter Testverfahren.
    • Durchführung oder Veranlassung ggf. erforderlicher diagnostischer Maßnahmen (z.B. EEG, MRT, Labor- und Stoffwechseldiagnostik, Humangenetische Abklärung usw.).
    • Erstellung einer diagnostischen Hauptaussage.
    • Beratung von Patienten, Eltern und anderen Bezugspersonen.
    • Delegation therapeutischer Maßnahmen (z.B. Heilpädagogik, Logopädie, Krankengymnastik, Ergotherapie, psychiatrische Behandlung).
    • Beurteilung der Therapieverläufe

 

  • Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Epilepsien (Anfallskontrolle, Bestimmung der Medikamentenspiegel, EEG-Kontrollen)

 

  • Kopfschmerzsprechstunde

X

Labor / EKG / EEG

Was ist ein EEG?

Eine Elektroenzephalographie (EEG, Elektroenzephalogramm) ist eine Untersuchung, bei der die Hirnströme aufgezeichnet werden. Mit Elektroden auf der Kopfoberfläche werden Veränderungen der elektrischen Spannung der Gehirnrinde aufgenommen und als Wellen dargestellt. Bei einigen Erkrankungen des Gehirns zeigen sich im EEG charakteristische Abweichungen.

Wann wird ein EEG durchgeführt?

Mit der Elektroenzephalographie (EEG) können Veränderungen der elektrischen Aktivität im Gehirn gemessen werden. Dies ermöglicht eine Erfassung der Hirnstromwellen der gesamten Hirnrinde, aber auch von Veränderungen der Wellen in einzelnen Bereichen. Daher können verschiedene Gehirn-erkrankungen mit dem Elektroenzephalogramm (EEG) diagnostiziert und beurteilt werden. Sehr wichtig ist die Untersuchung bei Epilepsien, einer Erkrankung, bei der es zu Krampfanfällen kommt. Es werden verschiedene Arten von epileptischen Anfällen unterschieden, die im EEG typische Auffälligkeiten zeigen. Das EEG wird sowohl zur Diagnose als auch zur Kontrolle bei Epilepsie-Patienten angewendet.

Wie funktioniert ein EEG?

Bei der Elektroenzephalographie (EEG) werden die Hirnströme an unterschiedlichen Stellen des Gehirns gemessen. Bei jeder Aktivität im Gehirn kommt es dazu, dass die elektrische Spannung sich verändert. Betrifft dies viele Nervenzellen gleichermaßen, so kann dies im EEG sichtbar gemacht werden. Bei vielen Vorgängen gibt es typische Muster, die sich im EEG zeigen. Die Hirnströme werden mittels verkabelter Plättchen (Elektroden), die auf die Kopfhaut aufgesetzt werden, aufgenommen. Meist befinden sich zwischen 16 und 21 Elektroden auf der Kopfhaut. Die Impulse werden an ein Gerät weitergeleitet und dort in eine wellenförmige Kurve umgewandelt. Die Kurve kann auf einem Papierstreifen aufgezeichnet werden oder auf einem Bildschirm angezeigt werden.

Die EEG-Wellen werden nach der Frequenz (in Hertz), der Stärke und der Form unterschieden. Zudem muss in die Beurteilung mit einbezogen werden, in welchen Bereichen im Gehirn sie auftreten. Im entspannten Wachzustand zeigen sich meist die so genannten Alpha-Wellen. Bei Anspannung oder durch andere Einflüsse (Medikamente, Krankheiten) können Beta-Wellen auftreten, die eine schnellere Frequenz aufweisen. Im Schlaf oder bei Kindern zeigen sich oft langsamere Wellen, je nach Stadium z. B. Theta-Wellen oder Delta-Wellen. Bei Erkrankungen können sich die Wellen mehr oder weniger stark verändern und z. B. bei Epilepsien in spitzen oder unregelmäßigen Formen auftreten.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Elektroden für das EEG werden auf die Kopfoberfläche gesetzt, meist mit einem Gel, welches Strom leiten kann. Oft wird auch eine Haube aus Stoff mit Elektroden verwendet. Die Standarduntersuchung erfolgt beim liegenden Patienten in Ruhe und bei geschlossenen Augen. Zeitweise müssen die Augen auf Anweisung geöffnet werden. Neben dem EEG in Ruhe kann die Untersuchung auch unter bestimmten Provokationsmethoden durchgeführt werden, z. B. während verstärkter Atmung (Hyperventilation), bei Lichtreizen (Fotostimulation) oder nach Schlafentzug. Das Elektroenzephalogramm kann zudem auch im Schlaf oder als Langzeit-EEG über mehrere Stunden bis zu einem ganzen Tag aufgezeichnet werden.

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